Sparprogramm: Allianz setzt Rotstift an

Die Allianz bündelt Standorte und baut in den kommenden drei Jahren 700 Stellen ab. Die Kürzungen sind eine Reaktion auf die zunehmende Digitalisierung der Branche. Doch die Strategie von Konzernchef Bäte ist umstritten.


Oliver Bäte hat nie ein Geheimnis daraus gemacht. Schon im vergangenen Jahr prognostizierte der Allianz-Chef, dass die zunehmende Digitalisierung einen Wegfall von Arbeitsplätzen bei dem Münchener Versicherer bedeuten werde. Bestimmte Jobs werde es zukünftig nicht mehr geben, sagte der Vorstandsvorsitzende der Allianz-Gruppe bereits im April voraus.

Bereits im letzten Jahr machte Bäte deutlich, dass die zunehmende Digitalisierung auch Folgen für den größten deutschen Versicherungskonzern habe werde. Dass in diesem Zuge Arbeitsplätze wegfallen, stehe für ihn außer Frage, ließ sich Bäte zitieren. Die Mitarbeiter in den Poststellen werde es zum Beispiel zukünftig nicht mehr geben. „Wenn ich das nicht sagen würde, wäre das unredlich“

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„Wenn künstliche Intelligenz in der Lage ist, einfache Arbeiten zu übernehmen, dann werden diese wegfallen“, sagte auch Stefan Knoll, Gründer und Chef der Deutschen Familienversicherung, jüngst im Handelsblatt voraus. Je mehr diese Systeme lernten, desto mehr würden sie auch von den Arbeiten der Menschen nach und nach übernehmen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel "Allianz setzt Rotstift an - 700 Stellen fallen weg" des Handelsblatt vom 23.06.2017.