Kommt der institutionelle Robo?

Während das Robo-Advisory im Retailbereich Schritt für Schritt weiter vordringt, stecken digitale ­Anwendungen im institutionellen Segment noch in den Kinderschuhen. Das könnte sich bald ändern.


Das Motto der Digitalisierungsbranche ist simpel: „Alles, was sich von Algorithmen erledigen lässt, wird früher oder später von Algorithmen erledigt werden.“ Und was für Anwälte und Ärzte gilt, macht vor der professionellen Vermögensverwaltung nicht halt. Aus diesem Grund sorgt im Privatkundengeschäft der Kostendruck in Banken und im Finanzvertrieb schon seit geraumer Zeit dafür, dass der Vormarsch der Robo-Advisors weitergeht.

Vollkommen anders präsentiert sich die Situation bislang im institutionellen Geschäft. Robo-Anwendungen sind hier Mangelware. „Bisher habe ich noch keine überzeugenden Beispiele gesehen, wo die Kapitalanlage eines institutionellen Investors im deutschsprachigen Raum durch einen Robo-Advisor erledigt wird“, sagt Matthias Hübner, Partner bei Oliver Wyman. Haben Fintechs die Zielgruppe der institutionellen Anleger übersehen, oder ist deren Haltung so ablehnend, dass sich niemand an dieses Problem heranwagt?

Hier finden Sie den vollständigen Artikel "Kommt der institutionelle Robo?" auf institutional-money.com vom 20.06.2018.