DFV: Der erste Insurtech-IPO Europas

Der digitale Versicherer DFV Deutsche Familienversicherung wagt in den kommenden Tagen den Gang an die Börse. Finanzen.net führte anlässlich dieses Vorhabens ein Interview mit Dr. Stefan M. Knoll, dem Gründer und CEO des Unternehmens.


Finanzen.net: Sie bezeichnen sich selbst als erster digitaler Versicherer Deutschlands. Was sind für Sie die wichtigsten Besonderheiten bzw. Unterschiede im Vergleich zur "analogen" Konkurrenz?

Dr. Stefan M. Knoll: Die Unterschiede sind enorm. Daher bitte ich Sie um Verständnis, wenn ich hierzu etwas weiter aushole. Denn die DFV arbeitet seit dem Jahr 2014 auf einer firmeneigene IT-Plattform, einem hochmodernen Event- und Java-basierten Bestandsführungssystem. Diese Plattform erlaubt es dem Insurtech schon heute den gesamten Geschäftsbetrieb mit einem Bestand von über 420.000 aktiven Policen mit nur 109 MitarbeiterInnen zu bewältigen. Wir haben dadurch die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung über den Vertrieb, den Vertragsabschluss und die Verwaltung bis zur Schadensfallabwicklung komplett digitalisieren können. Während der Abschluss einer Versicherungspolice bisher ein vergleichsweise aufwändiger Prozess ist, kann ein Kunde bei uns innerhalb von Minuten Verträge abschließen, verändern oder kündigen. Dabei hat er die Wahl, ob er das wie gewohnt über die klassischen Kommunikationswege wie etwa das Telefon macht, oder ob er schnellere und effektivere Optionen nutzt, wie zum Beispiel unseren Service, den wir über Amazon Echo anbieten. All dies ist einmalig in der deutschen Assekuranz.

... Lesen Sie das vollständige Interview "DFV: Der erste Insurtech-IPO Europas" auf finanzen.net vom 05.11.2018.