Dysgnathie

Dysgnathie ist ein vielfältiger Begriff in der Zahnmedizin. So wird Dysgnathie für eine mangelhafte Funktionsfähigkeit des Kausystems bezeichnet und wird auch bei Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers verwendet. Auch die Position des Kiefers wird u.a. mit Dysgnathie beschrieben.


Wie kann es zu Fehlstellungen des Kiefers kommen?

Zu Fehlstellungen des Kiefers kann es z. B. bei der Wachstumsphase der Zähne kommen. So kann das „Daumenlutschen“ bei Kleinkindern oder das Pressen der Zunge an den Kieferapparat am Ende eine Dysgnathie verursachen. Eine Zahnspange ist die gängigste Maßnahme gegen eine Dysgnathie.

Nach Ende der Wachstumsphase der Zähne, kann der Zahnspezialist Maßnahmen gegen eine Dysgnathie ergreifen. Manchmal kann dabei nur ein gesichtschirurgischer Eingriff helfen.

Da die gesetzliche Krankenversicherung nur eine Regelversorgung übernimmt, sind bei vielen Dysgnathie-Behandlungen hohe Zuzahlungen zu leisten. Eine private Zahnzusatzversicherung übernimmt oftmals einen Teil der Kosten und ist daher auch insbesondere hinsichtlich einer auftretenden Dysgnathie unbedingt zu empfehlen.