Leistungsanpassung

Was ist eine Leistungsanpassung in der Krankenversicherung? Warum erfolgt Sie? Und wie sehr beeinflusst die Leistungsanpassung tatsächlich die zu zahlenden Beiträge?


Was bedeutet Leistungsanpasung?

Die Leistungsanpassung ist ein Begriff aus der Krankenversicherung. Dort differenziert  man zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung. Die private Krankenversicherung ist in der Regel die günstigste Variante der Krankenversicherung.

Gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse sind die Beiträge vergleichsweise niedrig. Jedoch fallen die Leistungen oft wesentlich höher aus. Der Basistarif stellt den günstigsten Tarif in der privaten Krankenversicherung dar. Er ist von den Leistungen mit denen der gesetzlichen Krankenkasse zu vergleichen.

Private Krankenversicherungen kalkulieren die Beiträge, die sie für ihre gewährten Leistungen erheben, nach ihren eigenen Statistiken. Da die Kosten im Gesundheitswesen jedoch einem ständigen Wandel unterworfen sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese steigen können. Die Folge ist: Eine Anpassung der Beiträge muss vorgenommen werden, da ansonsten das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr aufrechterhalten werden kann, ohne Verluste zu erleiden. Und genau diese Beitragsanpassung  bezeichnet man auch als Leistungsanpassung. Demnach steigen bei der Leistungsanpassung die Beiträge für den einzelnen minimal. Jedoch ergeben sie in der Gesamtheit der Versicherten genau den Betrag, um den sich die Kosten für die Leistungen erhöht haben.

Wer sich aber nicht privat versichern kann oder möchte, für den besteht immer noch die Möglichkeit, eine Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Damit werden die Leistungen hier ebenfalls erheblich erhöht. Und die Zahlung der monatlichen Beiträge ist oft sogar so gering, dass sie kaum spürbar sind aber sich im Krankheitsfall durchaus rechnen.