Pollenflug

Pollenflugkalender

Allein in Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an einer Pollenallergie. Die damit einhergehenden Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen stark. Für Pollenallergiker ist ein Allergiekalender deshalb eine wichtige Hilfe zur Vermeidung allergischer Reaktionen. Dieser bietet einen praktischen Jahresüberblick und zeigt, wann mit einer hohen Pollenbelastung zu rechnen ist und wann man als Allergiker den direkten Kontakt mit Pollen lieber meidet.


Pollenflugkalender

Wann fliegen welche Pollen? Die Übersicht gibt´s in unserem praktischen Pollenflugkalender!

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Tipps für Tage mit starkem Pollenflug

  • Verbringen Sie den Tag überwiegend im Haus bei geschlossenen Fenstern und Türen.
  • Stoßlüften ist besser als offene Fenster, am besten nach einem Schauer.
  • In der Stadt morgens und auf dem Land abends lüften.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche im Haus.
  • Vermeiden Sie Pollen im Schlafzimmer, indem Sie getragene Kleidung vorher ausziehen.
  • Vor dem Schlafen duschen und die Haare waschen oder zumindest ausbürsten.
  • Fenster im Auto geschlossen halten.
  • Raumluftfilter und Pollenfilter im Auto einsetzen.
  • Urlaub im Hochgebirge oder am Meer verbringen.

Pollenflug

Mit dem Frühling beginnt in aller Regel auch der Pollenflug. Vor allem Heuschnupfenallergiker spüren den Jahreszeitenwechsel recht schnell. Pflanzenarten, die von Februar bis März blühen, belasten Menschen, die gegen die Pollen von Frühblühern wie Hasel und Erle allergisch sind.
Im weiteren Jahresverlauf verstärkt sich der Pollenflug noch einmal, denn von April bis Mai blühen Birke, Eiche, Eibe, Esche, Flieder und Rotbuche. Der Blütenstaub wird durch den Wind verbreitet. Das kann sich bis Oktober hinziehen.
Kommen Pollen in Kontakt mit den Schleimhäuten der Nase und der Atemwege setzen sie Proteine frei, die eine Abwehrreaktion des Körpers hervorrufen. Die Symptome der Allergie äußern sich in Form von tränenden Augen, Niesen und Husten.

Was ist eigentlich eine Allergie

Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Dabei erzeugen harmlose Substanzen eine überempfindliche Reaktion des Körpers. Das Immunsystem kann nicht mehr zwischen schädlichen und unschädlichen Substanzen unterscheiden. Es kommt zu Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern. Tränende Augen, allergischer Schnupfen, Hautausschläge und sogar Asthma-Anfälle sowie lebensgefährliche allergische Schocks können die Folge sein.

Symptome einer Pollenallergie

Allergiker leiden vor allem unter:

  • Fließschnupfen
  • Anschwellen der Nasenschleimhaut 
  • verstopfte Nase
  • Niesen
  • Juckreiz
  • tränende, juckende, brennende Augen
  • lichtempfindliche Augen
  • verstärkter Tränenfluss
  • Kopfschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Reizbarkeit

Besteht der Heuschnupfen unbehandelt über Jahre hinweg, sind meistens auch die unteren Atemwege betroffen. Die Folgen äußern sich als Husten, Atemnot und Asthma. Manche Betroffene reagieren zudem mit Magen-Darm-Problemen, Hautekzemen und Migräne. Viele Allergiker haben auch mit Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und sogar Depressionen zu kämpfen. 

Wie funktioniert der Pollenflugkalender?

Der Pollenflugkalender hält die wichtigsten Informationen für Pollenallergiker bereit. Während der Pollenflug- Zeit sollten Allergiker auf Vorhersagen achten und bei starkem Pollenflug das Freie meiden. Aktuelle Daten sind wichtig, da der Blühbeginn der Pflanzen je nach Witterung variiert. Der Pollenflugkalender zeigt, zu welcher Jahreszeit welche Pollen fliegen und wann Allergiker mit der stärksten Belastung zu rechnen haben.

Zudem lässt sich mit einem Pollenflugkalender ermitteln, welche Pollen zu den hauptverdächtigen Allergieauslösern gehören. Je nachdem, in welchen Wochen oder Monaten und in welcher Intensität die Symptome auftreten.

Beschwerden, die sehr früh im Jahr auftreten, sind auf Hasel- und Erlenpollen zurückzuführen. Ab März sind überwiegend Birkenpollen in der Luft und ab Mai Gräserpollen. Sind die Beschwerden im Spätsommer am stärksten, kommt vor allem eine Allergie gegen Kräuter (z.B. Beifuß) in Frage.

Pollenflugzeiten und regionale Unterschiede

Die typischen Pollenflugzeiten sind abhängig von der Wetterlage und verändern sich dementsprechend von Jahr zu Jahr. Die Reihenfolge, in der die verschiedenen Pollen fliegen, ist allerdings immer dieselbe. Zudem sind Tageszeit und die ungefähre Dauer des Pollenflugs für jede Pflanzenart ähnlich.

Um herauszufinden, welche Pflanzenarten bei Ihnen eine Allergie auslösen, ist auch der Standort entscheidend, denn die in Frage kommenden Pflanzenarten unterscheiden sich je nach Region. Zusätzlich variieren die klimatischen Bedingungen und damit die Wachstumsphasen der Pflanzen.

Produkte für Pollenallergiker

  • Antiallergika
  • Pollenschutzgitter
  • Luftreiniger
  • Staubsauger mit Hepafilter
  • Atemschutzmasken
  • Nasenfilter

Die Symptome von Pollenallergikern werden meistens mit Anitallergika behandelt. Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Bevor man zu Medikamenten greift, sollte man jedoch immer einen Arzt oder Allergologen zu Rate ziehen.
Allergiker können sich auch mit einem Pollenschutzgitter ausstatten. Das Pollenschutzvlies verhindert das Eindringen der Pollen in die Wohnung. Zusätzlich kann ein Luftreiniger die Pollen aus der Luft filtern. Staubsauger mit Hepafilter befreien Teppiche und Polster von den Pollen. An der frischen Luft empfiehlt sich der Einsatz eines Nasenfilters oder einer Atemschutzmaske. Diese Hilfsmittel filtern die Pollen direkt aus der Atemluft. 

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