Grippe (Influenza): Ursachen, Symptome, Behandlung
Autorin: Karina Unruh, Deutsche Familienversicherung  
Fachlich geprüft von: Dr. med. Noelle-Dominique Albrecht  
Erstellt: 03.04.2020 | Aktualisiert: 13.01.2026  
Kanonische URL: https://www.deutsche-familienversicherung.de/gesundheit-vorsorge/krankenzusatzversicherung/ratgeber/grippe-influenza-symptome-behandlung-verlauf/
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Die Grippe, auch Influenza genannt, ist eine plötzlich auftretende, fieberhafte Virusinfektion. Sie entsteht durch verschiedene Grippeviren und wird oft mit einer gewöhnlichen Erkältung (grippaler Infekt) verwechselt. Da sie im Winter weitaus häufiger vorkommt, wird sie auch „saisonale Grippe" genannt. Ihr Verlauf ist sehr unterschiedlich und kann in schweren Fällen sogar tödlich enden.
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Das Wichtigste in Kürze
Die Grippe ist eine hochansteckende Virusinfektion mit plötzlichem Beginn, hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl.
Übertragung erfolgt über Tröpfchen und Schmierinfektion — Hygiene ist entscheidend.
Die jährliche Impfung schützt vor Erkrankung und Komplikationen.
Ruhe, Hausmittel und ggf. antivirale Medikamente fördern die Genesung.
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Inhaltsverzeichnis
SOS-Tipps: Die besten Hausmittel gegen Grippe
Was ist Grippe?
Unterschied zwischen Grippe und Influenza
Unterschied zwischen Grippe und Erkältung
Erreger: Influenza A, B und C
Übertragung
Schutz und Prävention
Ist eine Impfung sinnvoll?
Symptome und Verlauf
Dauer und Ansteckungszeit
Diagnose
Behandlung
Mögliche Komplikationen
Aktuelle Grippe-Situation
Umfassender Schutz durch Zusatzimpfung
Häufige Fragen (FAQ)
Fazit
Quellen
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SOS-Tipps: Die besten Hausmittel gegen Grippe {#sos-tipps}
Mit einer Grippe sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Hausmittel können neben der medizinischen Behandlung ergänzend dabei helfen, einzelne Symptome zu lindern.
Heißer Tee: Trinken Sie Tee. Dieser hat eine natürliche, heilende Wirkung auf den Körper, befeuchtet die Schleimhäute und lindert so Halsschmerzen. Kamillentee wirkt entzündungshemmend, Ingwertee lindert Schmerzen, Lindenblüten- und Holunderblütentee sind schweißtreibend. Menschen, die keinen Tee mögen, können auf eine heiße Zitrone zurückgreifen.
Raumklima: Sorgen Sie für eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad und lüften Sie regelmäßig, am besten einmal in der Stunde. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können Schalen mit Wasser über der Heizung oder ein Luftbefeuchter sinnvoll sein.
Ruhe und Entspannung: Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und Erholung. Sie benötigen all Ihre Kräfte, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Auch nach Abklingen der Symptome sollten Sie es ruhig angehen lassen, um einen Rückfall zu vermeiden.
Warme Suppe: Essen Sie warme Hühnersuppe. Das in Hühnersuppe enthaltene Eiweiß (Cystein) sowie das enthaltene Zink wirken entzündungshemmend und dämmen die Grippe-Infektion ein. Würzen Sie die Brühe zusätzlich mit Knoblauch, Chili, Salz und Zitronengras.
Wasser trinken: Trinken Sie zwei Liter Wasser am Tag, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Ihr Körper verliert durch das Schwitzen und Fieber sehr viel Flüssigkeit.
Wadenwickel: Um das Fieber zu senken, haben sich kalte Wadenwickel über Jahre bewährt. Tränken Sie ein Leinen- oder Baumwolltuch in zimmerwarmes Wasser (ca. 20 Grad) und wickeln Sie es um Ihre Waden. Legen Sie daraufhin ein trockenes Tuch darüber und entfernen Sie beide nach etwa 15 Minuten. Achtung: Sollten Sie frieren oder sich Ihre Gliedmaßen sehr kalt anfühlen, sollten Sie die kühlenden Wadenwickel nicht anwenden.
Gurgeln: Gurgeln Sie mit einer Salzlösung, Kamillentee oder Salbeitee, um Halsschmerzen zu lindern.
Kartoffel- oder Quarkwickel: Legen Sie sich warme Kartoffel- oder kalte Quarkwickel um den Hals. Auch diese Hausmittel bekämpfen Halsschmerzen.
Bonbons: Lutschen Sie Bonbons gegen Husten und Halsschmerzen. Diese können einen Schutzfilm über die gereizten Areale der Rachenschleimhaut legen sowie antibakteriell wirken.
Zwiebelsaft oder -sirup: Nehmen Sie ein bis zwei Teelöffel täglich zu sich. Zwiebelsaft lässt sich leicht selbst herstellen: eine Zwiebel würfeln, 1–2 Esslöffel Honig oder Zucker hinzufügen und in einem Gefäß mit Deckel verschließen. Nach ein paar Stunden hat sich bereits Sirup gebildet.
Dampfinhalation: Inhalieren Sie Kamille, ätherische Öle oder Kochsalzlösung, um Ihren Schnupfen zu lindern. Achtung: Asthma-Patienten sollten auf ätherische Öle verzichten, da sie die Atemwege reizen können.
Schlafposition: Ist Ihre Nasenatmung behindert, sollten Sie nachts eine leicht erhöhte Liegeposition einnehmen.
Warme Milch: Warme Milch mit Honig kann sich positiv auf den Schnupfen auswirken.
Abwehrkräfte stärken: Essen Sie rohes Sauerkraut, trinken Sie rote Bete Saft und essen Sie Kiwis und Orangen. Der hohe Vitamin-C-Gehalt unterstützt den Abwehrkampf Ihres Immunsystems.
Nasendusche: Lindern Sie Ihren Schnupfen durch Nasenspülungen. Diese sind in der Apotheke erhältlich, werden mit einer Salzlösung befüllt und mehrmals täglich angewendet.
Kalte Lappen: Kalte Lappen auf Nacken und Stirn können Kopfschmerzen lindern. Auch Pfefferminzöl auf den Schläfen oder ein Tee aus Weidenrinden können hilfreich sein.
> ⚠️ **Achtung:** Viele Grippe-Patienten erhoffen sich Besserung durch ein Erkältungsbad. Auf ein heißes Bad sollten Sie sowohl bei Erkältung als auch bei Grippe verzichten — die Wärme belastet Ihren angeschlagenen Körper zusätzlich. Auch auf Kaffee, Alkohol und schwarzen Tee sollten Sie während einer Influenza-Infektion unbedingt verzichten.
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Was ist Grippe? {#was-ist-grippe}
Die Grippe (Influenza) ist eine plötzlich auftretende, weltweit verbreitete, fieberhafte Infektionskrankheit. Sie wird durch Influenza-Viren ausgelöst und ist hochansteckend. Bereits einen Tag nach der Infektion können erste Krankheitssymptome auftreten und die Erreger sind etwa eine Woche lang ansteckend. Da sie in der kalten Jahreszeit häufiger ausbricht, wird sie auch „saisonale Grippe" genannt. Die „echte" Grippe hat einen erheblich schwereren Krankheitsverlauf als die Erkältung (grippaler Infekt) und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden.
Wortherkunft: Der Begriff „Grippe" kommt vom französischen „grippe" und bedeutet „Grille" oder „Laune" — ein Verweis auf den plötzlichen und launenhaften Ausbruch der Krankheit.
Der Begriff „Influenza" wird seit dem 18. Jahrhundert verwendet und kommt vom italienischen Wort „influenza" (Beeinflussung, Einfluss) — ursprünglich bezogen auf den vermeintlichen Einfluss von Sternkonstellationen auf Krankheiten.
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Gibt es einen Unterschied zwischen Grippe und Influenza? {#unterschied-grippe-influenza}
Es gibt keinen Unterschied zwischen Grippe und Influenza. Beide Begriffe bezeichnen dieselbe hochansteckende Infektionskrankheit. Es gibt verschiedene Arten von Influenza-Viren (Typ A, B, C). Am häufigsten und gleichzeitig am gefährlichsten ist das Influenza-A-Virus. Dieses ist auf der ganzen Welt verbreitet und unterliegt einer ständigen Veränderung. Auch das Influenza-B-Virus kann beim Menschen zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Das Typ-C-Virus verursacht bei Erwachsenen eher selten und bei Kindern gelegentlich schwache Erkrankungen.
Influenza-Viren bilden ständig neue Varianten, was es schwierig macht, einer Infektion vorzubeugen. Aus diesem Grund wird der Influenza-Impfstoff jedes Jahr neu angepasst.
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Gibt es einen Unterschied zwischen Grippe und Erkältung (grippaler Infekt)? {#unterschied-grippe-erkaeltung}
Die Grippe (Influenza) unterscheidet sich vom grippalen Infekt. Bei einem grippalen Infekt handelt es sich normalerweise nicht um eine Infektion mit dem Grippevirus, sondern um eine Erkältung mit einer akuten Infektion der oberen Atemwege. Ebenso werden die Magen-Darm-Grippe und die Sommergrippe fälschlicherweise mit der Influenza gleichgesetzt.
Gerade zu Beginn der Erkrankung ist eine Abgrenzung zur Erkältung schwierig. Differenzen zwischen Influenza und einer gewöhnlichen Erkältung zeigen sich erst im Verlauf und in der Schwere der Krankheit. Eine Erkältung wird von anderen Erregern verursacht.
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Erreger der Grippe: Influenza A, B und C {#erreger}
Die Grippe-Erreger sind wandelbare Influenzaviren. Es gibt drei verschiedene Virus-Typen:
Influenza A
Influenza A gilt als gefährlichster Typ der Grippeviren, der für schwere Pandemien und Epidemien mit vielen Todesfällen verantwortlich ist. Influenza A kann im Gegensatz zu den anderen Formen nicht nur den Menschen, sondern auch weitere Säugetiere und Vögel infizieren.
Der gefährliche Erreger hat eine sehr veränderliche Erbanlage. Diese genetische Variabilität macht es möglich, dass das Grippevirus die menschliche Immunabwehr immer wieder überwinden kann. Grundlage dieser tückischen Variabilität sind die Eiweiße an der Virusoberfläche. Sie können einerseits unterschiedliche Neukombinationen bilden (Antigen-Shift) und andererseits ihre jeweilige Struktur verändern (Antigen-Drift).
Durch die Antigen-Drift tritt das Influenza-A-Virus zeitlich (im Abstand von 2–3 Jahren) und örtlich gehäuft auf — man spricht von einer Grippewelle oder Grippe-Epidemie. In Zeitabständen von mehreren Jahren breitet sich die Influenza länder- und kontinentübergreifend aus (Pandemie).
Influenza B
Influenza B tritt meistens bei Kindern und Jugendlichen auf und nimmt einen deutlich milderen Krankheitsverlauf als die Influenza A.
Influenza C
Influenza C ist im Gegensatz zu den anderen Viren weniger problematisch. In der Regel wird bereits im Kindesalter eine Immunität gegen die Influenza-C-Viren aufgebaut.
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Wie wird das Grippevirus übertragen? {#uebertragung}
Die Grippe wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Grippeviren befinden sich in winzigen Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft gelangen. Wer diese Tröpfchen einatmet, kann sich anstecken.
Darüber hinaus ist auch eine Schmierinfektion möglich, wenn Viren über Hände auf Schleimhäute gelangen — zum Beispiel beim Händeschütteln oder beim Berühren von Türklinken und anderen Gegenständen.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt meist bereits einen Tag vor Auftreten der ersten Symptome und hält in der Regel etwa fünf bis sieben Tage an. Bei Kindern und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Ansteckungszeit länger sein.
Die Grippe tritt häufig in den Monaten Dezember bis April auf, mit einem Höhepunkt meist zwischen Januar und März. Wärme und Sonnenlicht reduzieren die Lebensfähigkeit der Viren, weshalb sie sich vor allem in der kalten Jahreszeit verbreiten.
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Wie kann ich mich gegen Grippe schützen? {#schutz}
Den besten Schutz gegen eine Grippewelle bietet eine entsprechende Grippe-Impfung, die jährlich aufgefrischt werden sollte. Die Impfung erfolgt optimalerweise in den Monaten Oktober und November.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Grippeimpfung für:
Ältere Menschen über 60 Jahre
Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei chronischen Grunderkrankungen bereits ab dem ersten Drittel)
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Grundleiden (chronische Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes, Multiple Sklerose, Immunstörungen, HIV, Tumorerkrankungen)
Mitarbeiter und Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
Medizinisches Personal und Personal in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
Menschen mit direktem Kontakt zu Wildvögeln und Geflügel
Menschen, die einem erhöhten Risiko für Ansteckung, Erkrankungen und Komplikationen unterliegen
Neben der Impfung ist gründliche Hygiene zur Vorbeugung wichtig:
Waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
Vermeiden Sie das Berühren Ihrer Schleimhäute an Augen, Mund und Nase.
Verzichten Sie bei Grippewellen auf das Händeschütteln und halten Sie Abstand zu niesenden oder hustenden Personen.
Bedecken Sie beim Niesen und Husten Nase und Mund — niesen Sie in die Armbeuge, nicht in die Hand.
Verwenden Sie Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese direkt nach der Benutzung.
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Ist eine Grippe-Impfung sinnvoll? {#impfung}
Die Grippe-Impfung ist die einzige Möglichkeit, einer Influenzainfektion schützend entgegenzuwirken. Sie garantiert allerdings keinen Langzeitschutz, sondern muss jedes Jahr erneuert werden, da das Grippe-Virus seine Oberfläche dauerhaft verändert und der Impfstoff dementsprechend angepasst werden muss. Durch die Schutzimpfung lassen sich ca. 90 % aller Influenza-Erkrankungen vermeiden. Bei erkrankten Personen lässt sich dadurch ein milderer Verlauf erreichen.
Der Grippe-Impfstoff weist kaum Nebenwirkungen auf. In wenigen Fällen können leichte Hautreizungen, Schwellungen sowie Schmerzen an der Injektionsstelle entstehen. Außerdem kann es zu Abgeschlagenheit, erhöhter Körpertemperatur, Gliederschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden kommen. Bei jedem Millionsten Geimpften tritt das Guillain-Barré-Syndrom auf.
Wer darf nicht gegen Grippe geimpft werden?
Personen mit einer Allergie gegen Hühnereiweiß sollten vor einer Impfung Rücksprache mit ihrem Arzt halten, da der Impfstoff Hühnereiweiß enthält.
Personen, die zum Zeitpunkt des Impftermins erkältet sind, sollten die Impfung besser verschieben.
> ⚠️ **Wichtig:** Die Grippe-Impfung schützt nicht vor einer Erkältung.
Ist bei einem Patienten aufgrund einer Vorerkrankung keine Schutzimpfung möglich, wenden manche Ärzte Neuraminidase-Hemmer zur Vorbeugung an.
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Was sind typische Grippe-Symptome und wie sieht der Verlauf aus? {#symptome}
Verlauf, Dauer und Schwere von Grippe-Erkrankungen können von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Sollten keine Komplikationen auftreten, halten die Beschwerden in der Regel etwa 5 bis höchstens 7 Tage an. Der Krankheitsverlauf kann von beschwerdefrei bis hin zum Todesfall reichen.
Typische erste Grippe-Symptome
Starkes Krankheitsgefühl
Plötzlich auftretendes, hohes Fieber (39–41 °C)
Anhaltendes Fieber über mehrere Tage
Halsschmerzen
Husten
Schnupfen, laufende Nase
Weitere häufige Symptome
Schüttelfrost
Starke Kopf-, Muskel-, Rücken- und Gliederschmerzen
Schmerzen hinter dem Brustbein
Heiserkeit
Luftnot
Übelkeit
Appetitlosigkeit
Massive Erschöpfung
Typischer Verlauf
Ein erster Indikator für die echte Grippe ist der heftige und plötzliche Beginn. Mehrere Symptome treten gleichzeitig und intensiv auf, während Anzeichen einer Erkältung sich erst nach und nach entwickeln.
Bei einer Influenza kommt es schnell zu hohem Fieber, das eine Temperatur von 39 bis 41 Grad Celsius erreichen kann und tagelang anhält. Der Puls geht schneller, es kommt zu Schweißausbrüchen, gesteigerter Atmung, glänzenden Augen, Schwindel, Wahrnehmungsstörungen und Verwirrtheit. Weiters kann das Fieber Krämpfe auslösen.
Bei schwerem Verlauf kann eine Lungenentzündung, eine Entzündung des Gehirns sowie des Herzmuskels entstehen. Bei Kindern können sich zudem Komplikationen in Form von Mittelohrentzündungen entwickeln.
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Wie lange dauert eine Grippe und wie lange ist sie ansteckend? {#dauer}
Dauer: In der Regel dauert eine echte Grippe nicht länger als 2 Wochen, es sei denn, es entwickelt sich eine Bakterien-Infektion. In diesem Fall kann es zu Komplikationen kommen, die eine längere Krankheitsphase nach sich ziehen.
Inkubationszeit: Ein paar Stunden bis drei Tage.
Ansteckbarkeit: Der Virus-Infekt ist schon während der Inkubationszeit ansteckend. Nach Ausbruch der Influenza besteht die Gefahr einer Ansteckung dann noch etwa drei bis fünf Tage. Kinder können das Virus sogar bis zu sieben Tage nach Auftreten der ersten Symptome weitergeben.
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Grippe: Diagnose {#diagnose}
Da die Symptome einer saisonalen Influenza im Anfangsstadium denen einer gewöhnlichen Erkältung sehr ähnlich sind, ist die Diagnose nicht immer ganz einfach. Eine körperliche Untersuchung sowie die Krankheitsgeschichte (Anamnese) liefern erste wichtige Hinweise.
Ist dem behandelnden Arzt bereits bekannt, dass sich eine Grippewelle in der Region ausgebreitet hat, kann die Influenza meistens ohne Labordiagnostik diagnostiziert werden. Verläuft die Grippe allerdings schwer (z.B. wegen einer Grunderkrankung) und birgt damit das Risiko für Komplikationen, sind Laboruntersuchungen sinnvoll.
Für die Laboruntersuchungen wird eine Blutprobe entnommen. Mit Hilfe einer Blutuntersuchung ist ein Test auf Antikörper gegen das Influenza-Virus möglich. Diese sind allerdings erst bis zu 14 Tage nach Ansteckung sicher nachweisbar. In seltenen Fällen wird auch der Speichel des Patienten untersucht.
Besteht die Influenza-Erkrankung bereits seit längerer Zeit oder besteht Verdacht auf eine Lungenentzündung, kann auch eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb hilfreich sein. Um sicherzugehen, dass die Influenza für die Erkrankung der Atemwege verantwortlich ist, kann außerdem eine Lungenfunktionsprüfung, eine Bronchoskopie oder Computertomographie zum Einsatz kommen.
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Wie sieht die Behandlung einer Grippe aus? {#behandlung}
Die Therapie der Grippe hängt davon ab, ob die Erkrankung als mild oder schwer eingestuft wird und ob eine zusätzliche Infektion mit Bakterien vorliegt.
Milde Verläufe
Bei mildem Krankheitsverlauf sind Medikamente gegen Viren oder verschreibungspflichtige Arzneien nicht notwendig. Zur Linderung der Symptome empfehlen sich dann schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente (z.B. Acetylsalicylsäure). Die Anwendung von Hustensäften und Nasentropfen kann, je nach auftretenden Beschwerden, ebenfalls hilfreich sein.
Schwere Verläufe
Bei einer schweren Grippe ist es ratsam, spezielle Medikamente anzuwenden:
Virostatika (Neuraminidase-Hemmer): Die Behandlung sollte am besten innerhalb der ersten 48 Stunden nach Ausbruch beginnen. Die Behandlungsdauer beträgt mindestens 5 Tage. Diese Medikamente wirken gegen Influenza-A- und -B-Viren, nicht jedoch Typ C.
Zanamivir wird in Form von Pulver inhaliert. Mögliche Nebenwirkung: krampfartige Verengung der Atemwege (Bronchospasmen), besonders bei chronischer Lungenerkrankung.
Oseltamivir wird oral eingenommen. Bei etwa jedem zehnten Patienten löst es Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aus (Übelkeit, Erbrechen). Die WHO empfiehlt Oseltamivir nur als Ergänzungsmittel für Patienten mit schwerer Grippe im Krankenhaus.
Amantadin wirkt lediglich gegen Influenza-A-Viren und wird heutzutage wegen heftiger Nebenwirkungen (Durchfall, Depression, epileptische Anfälle) und schneller Resistenzentwicklung nicht mehr eingesetzt.
Antibiotika: Bei der viralen Influenza wirkungslos. Entsteht neben der Influenza zusätzlich eine Bakterien-Infektion (z.B. Lungenentzündung), muss diese allerdings mit Antibiotika behandelt werden.
Behandlung bei Kindern
Salicylate (z.B. ASS) dürfen bei Virus-Infekten im Kindesalter keinesfalls eingesetzt werden. Kinder können dadurch ein Reye-Syndrom entwickeln — eine lebensbedrohliche Krankheit, die zu Hirn- und Leberschäden führt. Im Frühstadium ist die Erkrankung zwar noch heilbar, in einer späteren Phase endet sie allerdings in ca. 70 % der Fälle tödlich.
Behandlung in der Schwangerschaft
Schwangere unterliegen bei einer Grippe einem höheren Risiko für Komplikationen. Zudem kann es zu Wachstumsverzögerungen beim ungeborenen Kind kommen und das Risiko für Früh- oder Fehlgeburten ist stark erhöht. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Beschwerden. Häufiger werden schmerzstillende und fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol empfohlen. Die Einnahme sollte immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.
> 💡 Während und noch nach einer akuten Grippe-Erkrankung sollten Sie sich absolute Bettruhe gönnen und keinen Sport betreiben, bis die Influenza vollkommen auskuriert ist.
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Mögliche Komplikationen bei Grippe {#komplikationen}
Kommt zur Virus-Infektion eine bakterielle Infektion hinzu, führt das möglicherweise zu unangenehmen Komplikationen. Die Zweitinfektion kann durch folgende Bakterien entstehen: Haemophilus influenzae, Staphylokokken, Streptokokken, Pneumokokken.
Eine Infektion mit diesen Bakterien begünstigt eine Lungen-, Mittelohr- oder Herzmuskelentzündung. Eine Lungenentzündung kann bei gleichzeitiger Influenza Lungenabszesse entwickeln, die sich gefährlich auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. So kommt es z.B. zu:
Herzrhythmusstörungen
Herzinsuffizienz
Lungenödem
Kreislaufschock
Lebensbedrohliche Gehirnentzündung (Enzephalitis)
Besonders gefährdete Personengruppen für Komplikationen:
Kleinkinder
Ältere Menschen
Schwangere Frauen
Menschen mit geschwächter Immunabwehr
Menschen mit chronischer Atemwegserkrankung
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Aktuelle Grippe-Situation in Deutschland {#aktuelle-lage}
Grippewelle 2017/18
Die Grippewelle 2017/18 begann laut Robert-Koch-Institut in der 52. Kalenderwoche 2017 und war mit insgesamt 3.736 bestätigten Influenza-Fällen die schlimmste seit 2001. Rund ein Drittel der Fälle war hospitalisiert, 14 Todesfälle wurden gemeldet. Ein Großteil der Patienten (79 %) war 60 Jahre oder älter. Da in dieser Saison kein einheitlicher Einsatz des Vierfach-Impfstoffs vorgeschrieben war, fehlte der Schutz gegen einen Influenza-B-Stamm der Yamagata-Linie — der Impfschutz gegen diesen Stamm lag nur bei einem Prozent.
Grippewelle 2018/19
In der Saison 2018/19 wurde die Vorgabe eingeführt, Risikogruppen nur mit dem Vierfach-Impfstoff zu behandeln. Die Influenza-Aktivität war insgesamt mäßig erhöht. Die meisten Fälle wurden in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Nordrhein-Westfalen gemeldet.
Grippewelle 2019/20
In der zweiten Kalenderwoche 2020 wurden laut RKI insgesamt 2.821 labordiagnostisch bestätigte Influenza-Fälle gemeldet. Der Verlauf war durch einen ungewöhnlich warmen Winter verzerrt — im Dezember 2019 wurden in Teilen Deutschlands Temperaturen von bis zu 19,7 Grad Celsius gemessen.
Grippewelle 2023/24
Für die Grippesaison 2023/24 warnten Ärzte davor, dass die Grippesaison besonders Kinder betreffen könnte, nachdem in Australien Kinder und Jugendliche besonders häufig erkrankt waren. Das RKI riet zu Grippeimpfungen — besonders für Risikogruppen.
Grippewelle 2024/25
Die Grippesaison 2024/25 zeichnete sich durch sehr hohe Fallzahlen aus: Laut Epidemiologen und Grippereport erreichte Deutschland mehr als 390.000 laborbestätigte Influenza-Fälle — die höchste Zahl seit einem Jahrzehnt. Besonders betroffen waren Kinder. Das RKI definierte den Beginn der Grippewelle bereits in der 1. Kalenderwoche 2025. Die Grippewelle dauerte etwa 16 Wochen und endete in der 14. Kalenderwoche 2025. Virologisch dominierten zunächst Influenza A(H1N1)pdm09-Viren, später kam es zur Mitzirkulation von Influenza-B/Victoria-Viren und weiteren Subtypen.
Grippewelle 2025/26
Für die Saison 2025/26 zeichnet sich nach aktuellen RKI-Berichten bereits wieder eine erhöhte Influenzavirus-Aktivität ab. Die Grippewelle begann laut RKI-Definition früh in der Kalenderwoche 48/2025. Virologische Analysen zeigen, dass in der laufenden Saison mehrere Subtypen zirkulieren, darunter A(H3N2) und A(H1N1)pdm09, ebenso einzelne B-Viren. Aktuelle Daten zu den Impfquoten 2025/26 liegen noch nicht flächendeckend vor — das RKI berichtet für die Vorsaison 2024/25 von etwa 34 % geimpften Menschen ab 60 Jahren.
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Umfassender Schutz durch Zusatzimpfung {#zusatzimpfung}
Neben der Grippeimpfung kann eine zusätzliche Pneumokokken-Schutzimpfung für bestimmte Personen sinnvoll sein, da diese eine Lungenentzündung durch Pneumokokken verhindern kann.
Die Pneumokokken-Impfung wird empfohlen für:
Ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr
Säuglinge bis zum 24. Lebensmonat
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit schwerer Grunderkrankung
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FAQ: Häufige Fragen zur Grippe {#faq}
Wann beginnt eine Grippewelle?
Erfahrungsgemäß beginnt eine Grippewelle meistens im Januar und dauert 3–4 Monate an. Außerhalb dieser Zeit werden nur sehr wenige Fälle beobachtet.
Kann man den Verlauf einer Grippesaison vorhersagen?
Der Verlauf einer Grippesaison lässt sich nicht genau vorhersagen. Hinweise über eine bevorstehende Saison im eigenen Land können gewonnen werden, wenn die Grippewelle in Nachbarländern bereits begonnen hat. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlicht regelmäßig einen Wochenbericht über die Situation in Europa.
Wie viele Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Influenza?
Während einer saisonalen Grippewelle erkranken deutschlandweit zwischen 2 und 10 Millionen Menschen an Influenza. Die Zahl der Infektionen liegt schätzungsweise bei 5–20 % der gesamten Bevölkerung.
Wie lange ist man bei einer Grippe ansteckend?
Erkrankte können andere Menschen anstecken, solange sie vermehrungsfähige Viren ausscheiden. Etwa 4–5 Tage nach Auftreten der ersten Symptome hat sich die Menge der Influenzaviren reduziert. Bei Kindern und schwerem Krankheitsverlauf kann die Ausscheidungsdauer jedoch auch 7 Tage betragen.
Wann wird Grippe gefährlich?
Grippe wird gefährlich, wenn eine Influenza-Pandemie auftritt oder wenn Komplikationen entstehen. Mögliche, lebensbedrohliche Komplikationen: Herzmuskelentzündung (Myokarditis), Gehirnentzündung (Enzephalitis), Sekundärinfektionen durch Pneumokokken oder Staphylococcus aureus. Gefährdet sind vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie chronisch Kranke.
Ist der Grippevirus tödlich?
Influenzaviren können tödliche Komplikationen wie Lungen-, Herzmuskel- oder Gehirnentzündung verursachen.
Wer soll sich gegen Grippe impfen lassen?
Personen ab 60 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Grunderkrankungen (Atemwege, Herz-Kreislauf, Leber, Nieren, Diabetes, Multiple Sklerose, HIV), Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen, medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.
Ab wann ist die Grippeschutzimpfung sinnvoll?
Es wird empfohlen, sich im Oktober oder November impfen zu lassen. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis sich der Impfschutz vollständig aufgebaut hat.
Ich gehöre keiner Risikogruppe an — sollte ich mich trotzdem impfen lassen?
Bei gesunden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist in der Regel nicht mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe zu rechnen. Wenn man aber viel Kontakt zu Risikogruppen hat oder gefährdete Personen im Umfeld anstecken könnte, ist eine Grippe-Schutzimpfung durchaus sinnvoll.
Bei welcher Grippe helfen Antibiotika?
Antibiotika sind bei der viralen Influenza wirkungslos. Entsteht neben der Grippe eine zusätzliche bakterielle Infektion (z.B. Lungenentzündung), können Antibiotika gezielt helfen.
Wie unterscheiden sich Grippe und Corona?
Grippesymptome treten in den meisten Fällen schlagartig auf, während sich Corona eher langsam über mehrere Tage hinweg verschlimmert. Zudem verlieren viele Covid-19-Infizierte ihren Geschmacks- und Geruchssinn. Eine Coronavirus-Infektion geht wesentlich häufiger mit Schnupfen einher als eine Grippe.
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Fazit {#fazit}
Eine Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Virusinfektion mit teils schweren Verläufen. Ärztliche Behandlung, gezielte Hausmittel und konsequente Hygiene unterstützen die Genesung. Die jährliche Grippeimpfung, besonders für Risikogruppen, bleibt der wirksamste Schutz vor Ansteckung und Komplikationen.
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Quellen {#quellen}
Apothekenumschau (2025). Bilanz der Grippewelle. Stand: 12.01.2026. https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/grippesaison-2024-25-hoechste-fallzahlen-seit-einem-jahrzehnt-1363285.html
Bundesministerium für Gesundheit. Influenza (Grippe) — Was ist eine Grippe. Stand: 27.03.2024. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/influenza
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Grippe (Influenza). Stand: 27.03.2024. https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Uebertragbare-Krankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/Grippe-(Influenza).html
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF). Influenza. Stand: 27.03.2024. https://www.dzif.de/de/glossar/influenza
Infektionsschutz.de. Grippe (Influenza). Stand: 27.03.2024.
Influenza RKI (2025). ARE-Wochenbericht des RKI. Stand: 12.01.2026. https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2024_2025/2025-03.pdf
NDR (2024). Grippe (Influenza): Symptome, Behandlung, Impfung. Stand: 27.03.2024. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Grippe-Influenza-Symptome-Behandlung-Impfung,grippe198.html
Robert Koch Institut RKI (2023). Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe. Stand: 27.03.2024. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html
Robert Koch Institut RKI. Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren. Stand: 27.03.2024. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Influenza_saisonal.html
Robert Koch Institut RKI. Virologische Analysen im Nationalen Referenzraum für Influenzaviren Saison 2025/26. Stand: 12.01.2026. https://www.rki.de/DE/Themen/Forschung-und-Forschungsdaten/Nationale-Referenzzentren-und-Konsiliarlabore/Influenza/zirkulierende/VirolAnalysen_2025_26.html
Tesini, B.L. (2022). Influenza (Grippe). MD, University of Rochester School of Medicine and Dentistry. Stand: 27.03.2024. https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/infektionen/viruserkrankungen-der-atemwege/influenza-grippe
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> **Redaktioneller Hinweis:** Die Artikel im Ratgeber der Deutschen Familienversicherung sollen allgemeine Informationen und Hilfestellungen rund um das Thema Gesundheit bieten. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Beratung gedacht und sollten nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Dafür sind immer Mediziner zu konsultieren. Alle Angaben ohne Gewähr.